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Der Freistaat Bayern ist bekannterweise eines der schönsten Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Auf der einen Seite bietet der Freistaat eine abwechslungsreiche und vielfältige Natur und auf der anderen Seite sind die bayrischen Städte in der ganzen Welt bekannt und beliebt. Viele Menschen aus der ganzen Welt kommen jedes Jahr nach Bayern, um Sehenswürdigkeiten des Freistaates zu bestaunen oder um einfach einen unvergesslich schönen Urlaub zu verbringen. Bei der Wahl der Unterkunft hat man in Bayern vielfältige Möglichkeiten.

Uhren aus dem Haus Jaeger-Le Coultre

Die Wurzeln des Unternehmens liegen in Antoine Le Coultre. Er war auf der Suche nach Präzision und Vollkommenheit und gab dem Unternehmen seinen Namen. Er gründet im Jahr 1833 nach der Erfindung einer Maschine für die Herstellung von Triebrädern seine erste Werkstatt. Aus ihr wird später die Manufaktur Jaeger Le Coultre hervorgehen. Dem Unternehmen steht eine rosige Zukunft bevor und es wird sich stetig weiterentwickeln. Im Jahr 1844 stellt Le Coultre seinen Millionometer vor, der das Vermessen mechanischer Bauteile bis auf den tausendstel Millimeter möglich macht.

 

 

Im Jahr 1847 stellt Antoine Le Coultre ein System vor, dass den Schlüssel zum Aufziehen der Uhr überflüssig macht. Die Lösung liegt dabei im betätigen einer Wippe mit der von einer Funktion zur anderen geschaltet werden kann. Dabei handelt es sich um den Kronenaufzug. Noch heute achtet man im Hause Jaeger-Le Coultre auf Bedienkomfort.

 

Schon im Jahr 1860 beschäftigt das Unternehmen bereits mehr als 100 Mitarbeiter. Auf der 1. Weltausstellung in London wird der Taschenchronograph mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Im Jahr 1890 ist das Unternehmen Jaeger-Le Coultre bereits in der Lage 125 verschiedene Uhrwerke zu liefern.

 

Bereits im Jahr 1895 stellt das Unternehmen die „Grande Complication“ vor. Sie verfügt bereits über einen ewigen Kalender, Chronographen und Minutenrepition 19/20 RMCSQ. Im Jahr 1903 produziert das Unternehmen die flachsten Taschenuhrwerke. Ebenfalls ein Highlight ist die Anfertigung der Standuhr, die in eine Glasglocke montiert wurde. Sie heißt „ATOMS“ und bezieht ihre gesamte Antriebsenergie ausschließlich aus den Temperaturschwankungen. Dies geschieht im Jahr 1928.

 

Im Jahr 1930 erscheint die erste Uhr „Duoplan in Broschenform“ Kaliber 403. Schon 1931 entstand die zweite große Uhr. Sie hieß „Reverso“ und war eine Herausforderung der englischen Polospieler. Sie musste den harten Stößen widerstehen und wurde darum mit einem Wendegehäuse ausgestattet. Dieses wurde von Ingenieur Alfred Chauvot entworfen. Im Jahr 1935 folgte die „Damenreservo“.

 

Dem Zweiten Weltkrieg folgten die Wirtschaftswunderjahre. Diesen Aufschwung nutzte Le Coultre aus und kreierte Uhren, die eigens für den aktiven Geschäftsmann konzipiert waren. Die Gehäuse waren rund, da der Träger der Uhr Spaß am Tragen haben sollte. Er sollte von Zweckmäßigkeit, Robustheit und Zuverlässigkeit profitieren.

 

Im Jahr 1946 erschien die „Reverso“ Kaliber 438 für den Herrn. Sie war aus Edelstahl gefertigt. Außerdem erschien in diesem Jahr das Model Kaliber JLC 170. Es wurde nur in 26 Exemplaren angefertigt.

 

Im Jahr 1948 verstirbt Jaques-David Le Coultre. Damit verliert die Uhrenwelt einen ihrer größten Schöpfer. 1950 kommt die „Futurmatic“ auf den Markt. Sie ist komplett ohne Aufzugskrone. Zudem erscheinen die Chronometer „Geophysik“ und „Geomatik“. Im Jahr 1956 kommt der erste automatische Wecker der Welt auf den Markt. Der Wecker soll die Geschäftsleute an ihre Termine erinnern.

 

Ende der 60er Jahre verkauft JLC seine Uhren in 80 Ländern. Da jedoch zu dieser Zeit die Quarzuhr auf den Markt kommt, stürzt der Uhrenmarkt in eine Krise. Wichtige Marktanteile gingen verloren. 1985 erreichte diese Krise ihren Höhepunkt. Allerdings mussten bis dahin über eintausend Schweizer Uhrfabriken ihre Produktion einstellen.

 

Im Jahr 1972 findet JLC mit dem „Master-Quarz“ den Ausweg aus der Krise. Das Jahr 1979 bringt die Verschmelzung der Firmen Jaeger-Le Coultre und Le Coultre und Cie zur Manufaktur Jaeger-Le Coultre.

 

Im Jahr 1982 wird die Uhr in ihrer kleinsten Dimension mit mechanischem Hochfrequenzwerk hergestellt. Schon im Jahr 1983 folgt der Automatikaufzug mit dem Kaliber 889. Im Jahr 1987 wurden beide Technologien in einem Chronographen vereint. Im Jahr 1988 sind beim Unternehmen JLC 900 Mitarbeiter beschäftigt. Während sich der Umsatz verzehnfacht, verhundertfacht sich der Börsenwert. Im Jahr 2000 wird die JLC vom Unternehmen Richemont erworben und geht somit in das Unternehmen des Luxusschmucks ein.

 

Eine Uhr aus dem Hause JLC kann aus dem Katalogprogramm bis zu 125.000 Euro kosten, Sonderwünsche werden selbstverständlich erfüllt und mit ein paar feinen Extras kann der Preis auch in siebenstelligen Bereichen ankommen. Mit Brillantbesatz versteht sich.